Umschulungsvorbereitung

Ein beruflicher Abschluss spielt für die dauerhafte Eingliederung in das Arbeitsleben eine weiterhin bedeutende Rolle, da in der freien Wirtschaft immer mehr Wert auf gut ausgebildetes Fachpersonal gelegt wird. Für Arbeitnehmer, die ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, ist deshalb eine berufliche Zweitausbildung mit Abschluss meist unabdingbare Voraussetzung, um im Berufsleben wieder Fuß fassen zu können. Durch eine bedarfsgerechte betriebliche Zweitausbildung im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wird dieser Nachteil kompensiert.

Ziel der Umschulungsvorbereitung ist es, gemeinsam mit dem Teilnehmer einen wohnortnahen Umschulungsplatz zu akquirieren. Hierbei wird im Vorfeld auf Basis einer beruflichen Orientierung und Arbeitsmarktanalyse festgelegt, in welchem Bereich diese Umschulung stattfinden soll. Besonders hervorzuheben ist der individuelle Zuschnitt dieses Angebots. Die Umschulung kann in allen Umschulungsberufen stattfinden. Ein weiteres wichtiges Element der Umschulungsvorbereitung ist die Vorbereitung auf die theoretischen Inhalte der Umschulung. In der Regel wird das erste Berufsschuljahr übersprungen, da die Umschulung im Vergleich mit der jeweiligen Erstausbildung verkürzt ist. Durch den Vorbereitungslehrgang wird ein Ausgleich geschaffen, in dem theoretische Inhalte vor Beginn der Umschulung vermittelt werden und somit der Einstieg in die Umschulung problemlos erfolgen kann und es nicht zu Defiziten kommt.

Die Umschulungsvorbereitung ist somit eine individuelle und passgenaue Vorbereitung auf die Umschulung inklusive der Akquise eines geeigneten und leidensgerechten Umschulungsplatzes.

Umschulungsvorbereitung

Kosten
Übernahme der Kosten durch Kostenträger

Dauer
3 Monate

Kursinhalte

Der Vorbereitungslehrgang umfasst drei Monate in Vollzeit. Integrativer Bestandteil sind 1 bis 2 zweiwöchige Praktika in ausbildungsberechtigten Betrieben.

Die Rahmenlehrpläne des Umschulungsvorbereitungslehrgangs für die kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufe sind Bestandteil des Konzepts und richten  sich  nach den Rahmenplänen der Berufskollegs. Die jeweiligen Fachzweige werden dabei getrennt unterrichtet, identische Fächer werden im Rahmen der Gesamtgruppe vermittelt.

Ein besonderes Augenmerk wird zudem auf das Erlernen von relevanten Schlüsselqualifikationen und Lerntechniken („Lernen lernen“) gerichtet.

Die Akquisition eines leidensgerechten Umschulungsbetriebes ist ein wesentlicher Bestandteil des Lehrgangs. Dazu gehören Gespräche mit Betrieben, die bereit sind, einen Umschulungsplatz zur Verfügung zu stellen. Vorstellungsgespräche, die Begleitung der Praktika und u. U. notwendige Arbeitserprobungen werden durch die Kollegen der EuBiA vorbereitet, organisiert und begleitet.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für eine Begleitung durch die EuBiA ist ein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein vom zuständigen Kostenträger.

Kosten

Die am Rehavorbereitungslehrgang ist für den Rehabilitanden kostenfrei, da die Abrechnung über den Leistungsträger erfolgt.

Abschluss    

Die Maßnahme bietet den Teilnehmern zu Beginn des jeweiligen Ausbildungsjahres unmittelbar nach Abschluss der Maßnahme einen Umschulungsplatz in einem ausbildungsberechtigten Betrieb.

Bei Bedarf kann im Anschluss an den Vorbereitungslehrgang eine rehaspezifische Umschulungsbegleitung durch die EuBiA GmbH anknüpfen.

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